Imkerei 'Bienenmüller'

Der Heimatstand

Bereits seit Kindheitstagen betreibe ich die Imkerei. Begeisterung, Passion und Faszination verbinde ich von jeher mit meinen Bienen. Für mich ist eine natürliche, gesunde und artgerechte Bienenhaltung oberstes Prinzip. Jede Künstelei, Sophistik und Chemie lehne ich ab - vom Einfachen das Beste. Das Können des Imkers wird von der Anpassung an die Biene bestimmt. Sie ist 25x länger auf der Erde, als der Mensch. 

 

Honig wird auch importiert - Bestäubung dabei jedoch nicht!  

Eine Biene besucht pro Tag etwa hundert Blüten, unternimmt 10 Sammelflüge pro Tag. Ein einziges Volk kann täglich 20 Millionen Blüten bestäuben, mein Bienstand übernimmt somit pro Tag die Bestäubung von 200 Millionen Blüten - eine unersetzbare Leistung und eine interessante Dimension der weiteren Betrachtung: In China sind die Obstbauern gezwungen, in ihren vergifteten Apfelplantagen auf die Bäume zu klettern und Pollen mit einer Feder über jede einzelne Blüte zu  pinseln - der "Bienenmensch" als Symbol einer Naturkatastrophe ?! 

 

Honig ist Götterspeise und eine kostbare Zuwendung der Schöpfung an uns Menschen. Ich ernte ihn von meinen Bienen nur im vollreifen Zustand. Er bleibt naturbelassen und unbehandelt. Aus der Wabe direkt zum Verbraucher: Meine Kunden erwerben den gleichen Honig, der auch bei mir auf dem Frühstückstisch steht. Das Streben nach Gewinn steht nicht über  meiner Leidenschaft. Somit kann ich oft auch nur im begrenzten Umfang Honig zum Verkauf anbieten.  Deshalb verzichte ich auf Werbung. Der Honig wirbt für sich. Begriffe wie wabenfrisch oder kaltgeschleudert sind irreführend! - Sie sind ja auch nicht zu Fuß mit ihrem Auto da. 

 

Für mich sind Unabhängigkeit und echte ursprüngliche Handarbeit Orientierung und Lebensgefühl, die ich mit meiner Imkerei lebe.  Ich züchte die Königinnen  aus meinem bodenständigen und klimatisch-angepassten Carnica-Bienenstamm. Meine Mittelwände gieße ich aus eigenem Wachs - das bedeutet einen geschlossenen Wachskreislauf. Weymouths-kiefer schlage ich selbst im Wald, säge die Stämme auf und baue aus dem abgelagertem Holz meine Magazine. Die Etiketten meiner Honiggläser sind ein eigenhändiger Entwurf meiner Frau und geben meinem Honigglas eine unverwechselbare Erscheinung.

 

Die Tradition, am Randes Berlins Bienen zu halten, besteht in meiner Familie seit nunmehr  85 Jahren. Ich bin Mitglied im Imkerverein Buch-
Panketal und dort als Zuchtobmann tätig.


 Paul

12.07.2019
16:38

Augustmet Augustmet

15.02.2017
02:12
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Antje Mecklenburg

22.11.2015
12:13
Leider konnte ich den Honig noch nicht testen, aber ich hoffe,dass Udo mich einmal von seinem Honigglas probieren lässt.


Udo Wicklein

20.11.2015
15:37
Der Honig ist lecker.Jetzt kenne ich die Biene,die ihn produziert hat